Die Herstellung

 

Das Garn:

Die konrolliert biologisch angebauten Flachsfasern für meinen Reinleinenjersey wachsen in Frankreich und Belgien, in den Hauptanbaugebieten des Bio-Flachs. Zum Verspinnen müssen sie dann leider ihre weiteste Reise antreten, nämlich nach Ungarn, da es in Deutschland keine Spinnerei mehr gibt, die diese Garnstärke herstellen kann. Da ich diese Produktionsschritte nicht alle selbst überwachen kann, verwende ich nur Strickgarne, die mit dem GOTS-Label des IVN zertifiziert sind.  Dadurch ist nicht nur der biologische Anbau garantiert, sondern es wird die gesamte Produktionskette betrachtet und somit ausnahmslos fair, ökologisch und giftfrei produziert.

 

Die Strickerei:

Verstrickt wird das Garn von einem Textilingenieur auf der Schwäbischen Alb, der auch in Zeiten in denen das Garn sehr steif und trocken war stets Möglichkeiten fand, es mit viel Geduld und Fachwissen zu einem brauchbaren Stoff zu verarbeiten.

 

Ausrüstung:

Auch gefärbt wird in Deutschland, wo die Ausrüstungsbetriebe strengsten Kontrollen über Umweltreinhaltung unterliegen. Hier lege ich wieder Wert auf die GOTS-Zertifizierung aller verwendeten Farben, Bleichmittel und Weichmacher. Zusätzlich schließe ich noch chemische Stoffe aus, die das Leinen ev. glänzender und weicher machen könnten, da der Stoff ja seine Natürlichkeit behalten soll und auf keinen Fall möchte ich, dass die von Natur aus sehr robuste Flachsfaser in ihrer Struktur geschädigt wird. Damit die Ware beim Waschen nicht mehr einläuft, wird sie mehrmals vorgewaschen und gekrumpft, d.h. in sich zusammengeschoben.

 

Die Näherei:

Zugeschnitten und genäht wird von Anfang an alles in Deutschland, in Betrieben, die mit der Strickverarbeitung seit Jahren vertraut sind und deren Wissen und Erfahrung am fertigen Textil sichtbar ist. Da diese Betriebe den Bestimmungen des deutschen Arbeitsrechts unterliegen, sind Mindeslöhne, Arbeitsschutz und Sozialleistungen in höchstem Maß gewährleistet.

 

Schnitte und Design:

Natürlich entwerfe und erstelle ich alle Schnitte selbst. Dazu habe ich 1994 am Modekolleg Holzenbecher in Stuttgart eine fundierte Ausbildung zur staatlich anerkannten Modedesignerin, Schnittdirektrice und Stylistin absolviert. Meine langjährige Erfahrung mit Jerseyschnitten erleichtert es mir, modische, bequeme, vielsitig tragbare und zeitlose Schnitte zu wählen, damit sie der Langlebigkeit des Materials gerecht werden.

Ich wünsche ihnen viel Spaß beim Tragen und Weiterverkaufen der Kleidungsstücke und verspreche, dass ich noch weiterhin viel Spaß an neuen Kreationen haben werde.

 

Das Ziel

 

 

ist die Herstellung von Kleidungsstücken, die den höchstmöglichen Erkenntnissen von Nachhaltigkeit, Gesundheit und fairem Handel entsprechen. Das EU-Produkt soll durchsichtig sein und  Arbeitsplätze in Deutschland und der EU erhalten. Kurze Transportwege während der gesamten Produktion kommen der Umwelt zu Gute.

Auch alle Zutaten wie Nähgarn, Nahtband, Knöpfe und Etiketten sind aus Nachwachsenden Rohstoffen wie Baumwolle oder Perlmutt. Verpackungsmaterial wird so oft es geht wiederverwendet. 

Da ich kaum Geld in Werbung stecke, sind die Preise des Endproduktes nur so hoch, dass die Leute, die daran arbeiten, gerecht bezahlt werden können. Wenn Ihnen meine Kleidung gefällt dürfen Sie dies gerne durch Weiterempfehlen unterstützen. Die Homepage "www.TanjaBach.de" erstelle ich selbst und kann sie deshalb sehr oft auf den neuesten Stand bringen.  Hier finden Sie ständig Neuheiten und Schnäppchenangebote, von denen Sie begeistert sein werden.

Diese Ware wird also vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Endprodukt so gesund, fair und umweltverträglich wie möglich behandelt. Das schlägt sich nicht zuletzt im einzigartigen Tragegefühl des Endproduktes nieder.

Um auch wirklich nichts zu verschwenden, fertige ich aus den anfallenden Stoffresten Kinderkleidung bis Größe 128, die über meine Website sehr günstig zu erwerben ist.

 

Die Entstehung des Mode-Labels:

 

 

Begonnen hat alles vor über 20 Jahren, als ein Arzt und Biologe aus Stuttgart ein paar Landwirte auf der Schwäbischen Alb überedete, für ihn Bioflachs anzubauen. Dieses ließ er dann in Füssen zu seinem Ökolin-Leinen verspinnen. Als ich gleich nach meiner Ausbildung zur Schnittdirectrice und Modedesignerin in Stuttgart bei der Pro-Sanita-Messe ein paar selbst entworfene Naturkeidungsstücke ausstellte, bot er mir dieses Leinengarn an und bei der selben Messe lernte ich gleich ca. 10 Einzelhndler kennen, die versprachen, die Kleidung daraus abzunehmen. Nach und nach fand ich Strickereien und Nähereien, die mit diesem Material umgehen konnten, doch leider geben auch viele Betriebe in Deutschland auf, sodass es eine große Herausforderung darstellte, für jeden Arbeitsschritt einen verlässlichen Lohnbetrieb zu finden. 

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© Tanja Bach